Der Landestierschutzbeauftragte

Zur Person

Seit 1977 ist Dr. Hans-Friedrich Willimzik approbierter Tierarzt. Über 30 Jahren ist er als praktizierender Tierarzt im Saarland tätig.

Seit fast 20 Jahren ist Dr. Willimzik Mitglied der tierärztlichen Vereinigung Tierschutz, er ist Mitglied im "Ausschuss für Tierschutz" der Tierärztekammer des Saarlandes, seit etlichen Jahren auch als Vorsitzender dieses Ausschusses. Seit 2011 ist Dr. Willimzik Mitglied des Stiftungsrates der Tierschutzstiftung Saar.

Seit 1977 betreut Dr. Willimzik, teils ehrenamtlich, mit Unterbrechungen ein Tierheim.

Seit 1981 wird unter Leitung von Dr. Willimzik in der Kleintierklinik Köllertal in Püttlingen die ehrenamtliche, kostenlose Betreuung von in Not geratenen Wildtieren, insbesondere von großen Greifvögeln und Eulenvögeln im gesamten Saarland durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vogel-Auffangstationen im Saarland wurden so in der Vergangenheit viele verletzte Eulen und Greifvögel optimal tierärztlich versorgt und konnten nach einer entsprechenden Aufbauphase in der Vogelstation wieder ausgewildert werden.

 

Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen.
Jeremy Bentham

 

Der Wolf kehrt zurück

 

Nachdem der letzte Wolf vor ca. 150 Jahren in Deutschland getötet wurde, kehrt er nun seit dem Jahr 2000 wieder zurück und erobert sich seinen Lebensraum in vielen Teilen Deutschlands.

 

Auf einem Truppenübungsplatz in der Oberlausitz wurden die ersten Wölfe in Freiheit geboren. Seitdem wandern die Wölfe durch Deutschland und ziehen erfolgreich ihren Nachwuchs groß. Gleichzeitig haben sich Wölfe aus Italien über die Alpen und durch die Vogesen in Frankreich auf den Weg gemacht, das Saarland zu erreichen.

 

Wölfe können überall dort leben, wo sie genug zu fressen finden und wo der Mensch sie leben lässt. In Deutschland gibt es in einigen Bundesländern durchaus geeignete Regionen für Wölfe, es gibt aber auch viele Gegenden wie zum Beispiel das Saarland, in denen vermutlich nie Wölfe leben und sesshaft werden. Speziell im Saarland sind die Flächen zu klein, das Land ist zu stark zersiedelt und das Netz der viel befahrenen Straßen ist zu dicht. Der Wolf wird sich also wohl in Deutschland nicht flächendeckend verbreiten.

 

Der Wolf war neben dem Menschen das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt: Bis zur Jungsteinzeit waren Wölfe fast auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden. Heute dagegen leben sie nur noch auf weniger als zwei Dritteln des ursprünglichen Lebensraums. Aus vielen Teilen Europas ist der Wolf sogar ganz verschwunden.

1990 wurden die Tiere bundesweit unter gesetzlichen Schutz gestellt und der Grundstein für die Rückkehr der Wölfe war gelegt. Die Wölfe, die sich jetzt in Deutschland ansiedeln, kommen aus Nachbarländern wie Polen und Frankreich nach Deutschland zurück.

Dass Saarland hat, auch wenn der Wolf in absehbarer Zeit nur als Einzeltier hier durchziehen wird, einen Wolfsmanagementplan geschaffen, der schon vor dem ersten Kontakt mit dem Tier genau regelt, wie beim Auftreten des Wolfes von den Verantwortlichen zu verfahren ist. Insbesondere ist geregelt, wie von staatlichen Stellen gehandelt wird, welche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztierhalter zu ergreifen sind. Damit ist das Saarland vorbereitet, der Wolf kann kommen.

 

Es ist ein großer Irrtum, dass der Mensch vor dem Wolf Angst haben muss. Der Wolf ist ein schlaues aber sehr scheues Tier. Wölfe haben eine natürliche Scheu vor dem Menschen und sehen, hören oder riechen ihn unter guten Bedingungen schon aus einer Entfernung von mehreren Kilometern und ziehen sich dann zurück. Es ist unwahrscheinlich einem erwachsenen Wolf überhaupt zu begegnen. Seitdem die Wölfe in Deutschland zurück sind, hat es noch keinen Angriff auf Menschen gegeben. Der Mensch ist keine Beute für den Wolf.

Wir haben es in Deutschland nur verlernt mit Raubtieren zu leben. Und der Wolf. wo er sich ständig aufhält. interessiert sich für den Mensch nur insofern, um ihm aus dem Weg zu gehen.

 

Deshalb: Keine Angst vorm bösen Wolf!

 

Der Wolf kehrt zurück

 

Nachdem der letzte Wolf vor ca. 150 Jahren in Deutschland getötet wurde, kehrt er nun seit dem Jahr 2000 wieder zurück und erobert sich seinen Lebensraum in vielen Teilen Deutschlands.

 

Auf einem Truppenübungsplatz in der Oberlausitz wurden die ersten Wölfe in Freiheit geboren. Seitdem wandern die Wölfe durch Deutschland und ziehen erfolgreich ihren Nachwuchs groß. Gleichzeitig haben sich Wölfe aus Italien über die Alpen und durch die Vogesen in Frankreich auf den Weg gemacht, das Saarland zu erreichen.

 

Wölfe können überall dort leben, wo sie genug zu fressen finden und wo der Mensch sie leben lässt. In Deutschland gibt es in einigen Bundesländern durchaus geeignete Regionen für Wölfe, es gibt aber auch viele Gegenden wie zum Beispiel das Saarland, in denen vermutlich nie Wölfe leben und sesshaft werden. Speziell im Saarland sind die Flächen zu klein, das Land ist zu stark zersiedelt und das Netz der viel befahrenen Straßen ist zu dicht. Der Wolf wird sich also wohl in Deutschland nicht flächendeckend verbreiten.

 

Der Wolf war neben dem Menschen das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt: Bis zur Jungsteinzeit waren Wölfe fast auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden. Heute dagegen leben sie nur noch auf weniger als zwei Dritteln des ursprünglichen Lebensraums. Aus vielen Teilen Europas ist der Wolf sogar ganz verschwunden.

1990 wurden die Tiere bundesweit unter gesetzlichen Schutz gestellt und der Grundstein für die Rückkehr der Wölfe war gelegt. Die Wölfe, die sich jetzt in Deutschland ansiedeln, kommen aus Nachbarländern wie Polen und Frankreich nach Deutschland zurück.

Dass Saarland hat, auch wenn der Wolf in absehbarer Zeit nur als Einzeltier hier durchziehen wird, einen Wolfsmanagementplan geschaffen, der schon vor dem ersten Kontakt mit dem Tier genau regelt, wie beim Auftreten des Wolfes von den Verantwortlichen zu verfahren ist. Insbesondere ist geregelt, wie von staatlichen Stellen gehandelt wird, welche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztierhalter zu ergreifen sind. Damit ist das Saarland vorbereitet, der Wolf kann kommen.

 

Es ist ein großer Irrtum, dass der Mensch vor dem Wolf Angst haben muss. Der Wolf ist ein schlaues aber sehr scheues Tier. Wölfe haben eine natürliche Scheu vor dem Menschen und sehen, hören oder riechen ihn unter guten Bedingungen schon aus einer Entfernung von mehreren Kilometern und ziehen sich dann zurück. Es ist unwahrscheinlich einem erwachsenen Wolf überhaupt zu begegnen. Seitdem die Wölfe in Deutschland zurück sind, hat es noch keinen Angriff auf Menschen gegeben. Der Mensch ist keine Beute für den Wolf.

Wir haben es in Deutschland nur verlernt mit Raubtieren zu leben. Und der Wolf. wo er sich ständig aufhält. interessiert sich für den Mensch nur insofern, um ihm aus dem Weg zu gehen.

 

Deshalb: Keine Angst vorm bösen Wolf!